Der Penis

Intro…

Unter­stützt durch Ein­horn 🦄. Nach­dem wir die Nip­pel behan­delt haben, wollen wir uns einem anderen Kör­perteil wid­men, das vor allem bei Män­nern vorzufind­en ist. Das männliche Glied.
Als Mann ist es nicht immer leicht der soziokul­turellen Geschlechter­rolle gerecht zu wer­den. Oft wird das Männliche an der Länge des Penis gemessen, was bei vie­len Män­nern schon im Jugen­dal­ter Scham her­vor­ruft oder das Gefühl gibt nicht genug zu sein. Jed­er Penis ist indi­vidu­ell und daher einzi­gar­tig schön. 

Danke Ein­horn Kon­dome für die Einhörner.

vergleich, gleich, unterschiedlich

Ein­drücke von A.:

“Rück­blick­end lässt sich der Schwanzver­gle­ich in mein­er heuti­gen Welt eines 30 Jähri­gen weniger blick­en, lediglich durch abw­er­tende Stig­ma­tisierung von pro­l­ligem Ver­hal­ten, bei dem sich Men­schen über ihre Außen­darstel­lung pro­fil­ieren. Im Hin­blick von Kon­sum divers­er Medi­en ist es dann auf ein­mal doch näher als ich anfangs dachte.

Der jugendliche Schwanzver­gle­ich ist der Unsicher­heit seines selb­st geschuldet, bei der der kör­per­liche Leis­tungs­druck durch Prä­gung pornografis­ch­er und ver­schoben­er Geschlechter­rollen während des Reifens durch sex­uelle Selb­ster­fahrun­gen und dadurch ver­bun­denes Selb­st­be­wusst­sein über­wun­den wird.”

Finde den Elefanten…

Wer hat den Größeren? Warum ver­gle­ichen Män­ner Form und Größe ihres Geschlecht­sor­gans? Ist die Antwort im Tier­re­ich zu finden?

Schaut man sich ein­mal den ein­drucksvollen, männlichen Goril­la an, besitzt dieser durch­schnit­tlich einen 3 cm großes Glied. Beim Men­schen spricht man schon ab ein­er Länge unter 7 cm im erregierten Zus­tand von einem Mikrope­nis, selb­st ohne Ein­schränkung der Funk­tion. Auch bei anderen Gat­tun­gen entschei­det die Größe des Phal­lus nicht, ob man sich erfol­gre­ich fortpflanzt. Lediglich die Größe des Geweihs oder die Qual­ität des Fed­erklei­des bes­tim­men beim Anwer­ben eines Weibchens, ob Mann sein Erbgut weitergibt.

Beim Plat­twurm, einem Her­maph­ro­diten, entschei­det die Länge beim „Pen­is­fecht­en“, wer den ersten Tre­f­fer lan­det und somit befrucht­en darf.

Find­en wir die Antwort in der men­schlichen Geschichte?

Betra­chtet man antike Stat­uen, wer­den häu­fig ide­ale, muskulöse Kör­p­er dargestellt-mit eher kleinem Penis. Ein großes Glied wurde mit triebges­teuertem Ver­hal­ten und Intel­li­genz­min­derung assozi­iert. Auch wenn der antike Mann seine Sex­u­al­ität auslebte, definierte er sich über ratio­nales Ver­hal­ten, das Schön­heit­side­al entsprach einem kleinen oder reg­ulären Glied. Doch in der Neuzeit wird ein großer Penis mit Männlichkeit und Frucht­barkeit ver­bun­den. Diese Eigen­schaften ste­hen in keinem, nach­weis­baren Zusam­men­hang. Das ein junger Mann in der Entwick­lung seinen Kör­p­er mit Gle­ichal­tri­gen ver­gle­icht, ist ein Teil der Entwick­lung. Ab einem gewis­sen Alter sollte Mann sich jedoch nicht über das eigene Glied definieren oder definieren lassen, son­dern andere Qual­itäten in sich ent­deck­en. Die Erotikin­dus­trie unter­stützt jedoch das Bild des gut bestück­ten Mannes, beim Kauf von Unter­wäsche find­et man immer häu­figer Box­er­shorts mit Ein­la­gen oder Pushup-effekt und Inter­net­seit­en wie schwanzvergleich.com kom­mu­nizieren die Aus­sage „Das einzige, was wirk­lich zählt!“.

Diese verz­er­rte Ansicht über das männliche Glied stellen wir in Frage und unter­stützen die Aus­sage: Egal ob groß, klein, ger­ade, krumm oder beschnit­ten – jed­er Penis besitzt seine eigene Schönheit!